Psycho-Kinesiologie

                                                                                      

Kurze Historie der Kinesiologie

Vor 2000 Jahren verwendete der griechische Arzt Hippokrates das Muskeltesten um neurologische Verletzungen an Soldaten zu untersuchen. Vor über 500 Jahren nutzten es die Mayas, um festzustellen, ob das Wasser an einer bestimmten Stelle trinkbar war. Im letzten Jahrhundert wendeten es die französischen Neurologen Charcot und Babinsky an. Seit den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts findet dieses Verfahren mehr Beachtung und zahlreiche Einsatzmöglichkeiten wurden im Laufe der Zeit entdeckt.

Wir beschäftigen uns auf dieser Seite mit der Psycho-Kinesiologie. Diese Heilmethode wurde von Dr. Dietrich Klinghardt in Zusammenarbeit mit Ärzten und Schmerz-Therapeuten der American Academy of Neural Therapy entwickelt.

Sie geht davon aus, daß vielen Krankheiten ungelöste seelische Konflikte (USK) zugrunde liegen; also Konflikte, die auf einem früheren traumatischen Erlebnis basieren, das seelisch nicht verarbeitet werden konnte. Diese USKs sind als Energieblockade im Gehirn verankert und wirken in vielen Lebensbereichen belastend.

Auch in der modernen Gehirnforschung wurde erkannt, daß ungelöste seelische Konflikte körperliche Erkrankungen hervorrufen.

Signale des Körpers (Schmerzen, Krankheiten und andere Symptome) werden in der Kinesiologie benutzt, um die seelischen Ursachen aufzudecken. Treten körperliche Beschwerden oder starker Leidensdruck auf, so meldet sich der Konfklikt sozusagen um "gelöst" zu werden.

Das kinesiologische Verfahren - ein Biofeedback

Das Instrument ist der kinesiologische Muskeltest, der davon ausgeht, daß ein gestreßter oder blockierter Energiefluß den Muskel schwächt und freifließende Energie ihn stärkt. Als Testmuskel werden meist die Armmuskeln eingesetzt.

Der kinesiologische Muskeltest ermöglicht es dem Therapeuten, sich Schritt für Schritt an den Konflikt heranzufragen, bis das traumatische Erlebnis vom Klienten erinnert wird und sich, häufig mit starken Gefühlen, entlädt.

Mit Hilfe des kinesiologischen Muskeltests ist es möglich, den Körper zu allen Lebensthemen, ohne Beeinflussung durch den Verstand, zu befragen

“Durch den Muskeltest erhält das Unterbewußte eine Sprache”

Anschließend wird durch eine spezielle Klopfakupressur die krankheitsauslösende Energie des vorher im Unterbewußtsein gefangenen Erlebnisses entkoppelt und bleibend freigesetzt.

Die Ursachen für emotionale Stressoren, d.h. für die gefundenen bisher ungelösten seelischen Konflikte, werden dabei auch für den Klienten deutlich sichbar.
 

Anwendungsbereiche bei Symptomen auf körperlicher Ebene sind:

z.B.: Chronische Schmerzen - Organfunktionsstörungen - Allergien - Tinnitus - Migräne - Stottern - Zwänge und Süchte - Ängste - Phobien - Depressionen

Das Ziel dieser äußerst effizienten Methode ist es, die Lebensqualität des Klienten nachhaltig zu erhöhen und ihn in den natürlichen Zustand der Lebensbejahung und der körperlich-geistigen Vitalität zu begleiten.

Verarbeitung traumatischer Erlebnisse

Hier kann die Kinesiologie wie kaum ein anderes Instrument helfen, Vergangenes emotional zu verarbeiten und aktiv loszulassen. Jedes traumatische Erlebnis hinterlässt gravierende Spuren im Unterbewußtsein, auch wenn der Betroffene im Laufe von Jahren lernt, damit umzugehen. Das Erlebnis und alle dabei empfundenen Emotionen (meist Ängste) bleiben. In einer kinesiologischen Sitzung werden mit Hilfe der Fragetechnik und des Muskelresonanztests das traumatische Erlebnis erinnert und die daraus entstandenen Glaubenssätze (=Konzepte) samt den damit verbundenen Emotionen aufgespürt. Durch die spezielle kinesiologische Klopfakupressur wird das Ereignis im Unterbewußtsein entkoppelt und bleibend freigesetzt, d.h. aufgelöst. Abschließend werden die aufgelösten Glaubenssätze durch neue, stärkende Sätze und Affirmationen ersetzt.

Nach einer kinesiologischen Sitzung ist das behandelte Erlebnis weder emotional noch energetisch weiter vorhanden, d.h. der Betroffene empfindet künftig vollkommen neutral, wenn er an das ehemals traumatische Erlebnis denkt.

Als traumatische Erlebnisse gelten z.B. Unfälle mit lebensbedrohlicher Situation, plötzlicher Tod eines nahestehenden Menschen (Kind, Ehepartner), Mißhandlungen und Mißbrauch in der Kinheit, Vergewaltigung, Miterleben eines Verbrechens, Erlebnisse im Embryonalstadium (z.B. Abtreibungspläne der Mutter) etc.

Bei jedem traumatischen Ereignis entstehen in unserem Unterbewußtsein einschränkende Glaubenssätze, die lebenslang gespeichert werden. Sätze wie "Ich bin nicht liebenswert" oder "Ich bin schwach" beeinflussen unser Verhalten im täglichen Leben. Je mehr einschränkende Glaubenssätze durch unser Unterbewußtsein wirken, desto mehr sucht der Körper einen Ausweg in Form von chronischen Beschwerden und Schmerzzuständen aller Art.

Mit Hilfe der PK ist es möglich, die krank machenden Glaubenssätze durch neue, freimachende zu ersetzen.

Durch den Austausch solcher, zumeist unbewußten und verborgenen Glaubenssätze geschehen in der Regel gravierende Veränderungen, d.h. wir machen uns dadurch erst resonanzfähig für Ereignisse und Umstände.

Dazu werden zuerst mit Hilfe des Muskel-Resonanztests die einschränkenden Glaubenssätze aufgespürt und zusammen mit den Energien der verursachenden Ereignisse aufgelöst. Durch Klopfakupressur werden die neuen "Programme" im Unterbewußtsein verankert.

Bei der kinesiologischen Sitzung geschieht nichts ohne das Wissen und die Zustimmung des Klienten. Er wird vor jedem Schritt vom Therapeuten informiert und kann in jeder Phase der Behandlung den Grad des Erfolges an sich selbst feststellen